Unser Trojaburg-Labyrinth

Unser Trojaburg-Labyrinth ist eine exakte Kopie eines steingelegten Labyrinths aus der Bronzezeit.

Du musst den ganzen Weg zur Mitte und wieder zurück gehen.


Fakten
Das Trojaburg-Labyrinth hat eine Fläche von 400 m².

Die Gesamtlänge des Gangsystems berägt 400 meter bis zur Mitte und 400 meter wieder zurück.

Trojaburg-Labyrinthe sind seit der Bronzezeit (vor 3 bis 4000 Jahren) von Menschen bekannt und verwendet gewesen – vielleicht sind sie auch noch älter. Obwohl du dich nicht in einem Trojaburg-Labyrinth verirren kannst, ist es voller Mystik und magische Kraft.

Probiere selbst einen Spaziergang in das Trojaburg-Labyrinth – vielleicht kannst du auch dein ganz eigenes magisches Abenteuer erleben!

Beobacht: Nach alter Sitte: “Es ist wichtig, dass du das komplette Wegesystem des Labyrinths bis zur Mitte und zurück beschreitest. Schaffst du es, bringt es Glück & Erfolg, aber wen du mogelst und über die Steinsetzung hinüber gehst, dann wirst du vom Pech verfolgt”.

Lerne mehr über das Geheimnis der alten Trojaburgen: Für weitere Informationen über die Labyrinthe scroll nach unten und lese ”Geschichte & Anwendung”, oder lese die Info-Tafeln "Die Geschichte der Labyrinthen"im Ausstellungsflächen im Labyrinthia, oder wenn du mit einer Gruppe zusammen kommst, kannst du einen Vortrag über dieses Thema hören (Vorträge müssen im Voraus gebucht werden).

Herunterscrollen für mehre Information über die Trojaburg-Labyrinthe.
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Für die Saison 2008 mussten wir unser vorhandenes Trojaburg-Labyrinth an einer anderen Stellen aufbauen. Wir bekamen Hilfe von zwei 6. Klassen von der Frisholm Schule.

Zuerst hatten wir einen Probelauf mit Erdbeerschälchen in der Schule, und danach haben wir Kreiztanz zu stimmungsvoller irischer Volksmusik getanzt.

Am 1. und 3. April haben wir ein Trojaburg-Labyrinth aus Stein auf dem Feld bei Labyrinthia gelegt.
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Die genauen Maß werden gemessen. 

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Die Steine werden auf ihre korrekte Position platziert

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Es fängt an labyrinthartig auszusehen.
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Fast fertig gemacht.

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Das Endergebnis.

 
Am 3. Mai 2008 weihten wir dann das neue Trojaburg-Labyrinth mit Tanz um den Maibaum mit roten Bändern und einer örtlichen Liveband namens "Irsk Stuvning" (Irish Stew) ein.
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Die Bänder werden entfaltet und verteilt.

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Dann fangen wir an im Labyrinth zu gehen.

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Jetzt fängt es an imponierend auszusehen.
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Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren.
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”Irsk Stuvning” spielt, so dass wir den Takt halten können.

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Wau, das ist ja fantastisch!

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Dann werden die Bänder wieder zusammengefaltet.

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Danach genossen wir die Sonne auf der Terrasse,
und ”Irsk Stuvning” spielt und singt.

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Für die Saison 2000 bauten wir zusammen mit dem "Labyrinthologen" Jørgen Thordrup und dem 6. Jahrgang der Bryrup Schule eine Kopie eines Trojaburg-Labyrinths. Dieses Labyrinth ist heute stillgelegt.
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Zuerst hatten wir einen Probelauf mit Erdbeerschälchen in der Bryrup Halle, und danach gingen wir zu stimmungsvoller irischer Volksmusik in einer lange Reihe im Labyrinth herum.
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Am Ende zündeten wir Teelichter in allen Erdbeershälchen an und machten das elektrische Licht in der Halle aus. Welch ein schöner Anblick!

Am darauffolgenden Tag haben wir ein Trojaburg-Labyrinth aus Stein auf dem Feld bei Labyrinthia gelegt.


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Bei der Einweihung tanzten wir um den Maibaum mit roten Bändern.

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Hier ist das fertige Ergebnis!  

 

Geschichte & Anwendung
Das Trojaburg-Labyrinth ist der älteste Labyrinthentypus, den es gibt. Man kannte es schon in der Bronzezeit (d.h. vor 3.000 bis 4.000 Jahren). Die Trojaburgen sind Steinsetzungen, die von hunderten Steinen in einem bestimmten Muster aufgebaut sind (entweder 7 oder 11 Umgängen).

Von diesen Steinsetzungen gibt es eine große Anzahl in den nordischen Ländern. Am meisten gibt es in Schweden, wo mehr als 300 Trojaburgen registriert sind, sowohl alte wie neuere, intakte wie weniger intakte. In Dänemark gibt es heute etwa 20 moderne Kopien von steingelegten Trojaburgen, aber keine der alten, historischen Trojaburgen. Der Grund hierfür ist vielleicht, dass die dänische Erde zu gut ist, und deshalb sind die Steine vielleicht längst entfernt worden, oder ganz einfach sind sie aufgrund mangelnder Instandhaltung verschwunden.


Ein Trojaburg-Labyrinth ist auch ein so genanntes Einweg-Labyrinth.
Es gibt zwei charakteristische Grundtyps (nach den Ausformungen der Muster): Der Typ Trojaborg und der Typ Chartres. Viele Labyrinth-Grundrisse beruhen auf einem der zwei Grundtyps. Für beide Grundtyps gelten: dass man alle Wege des Labyrinths beschritten hat, wenn man das Ziel in der Mitte erreicht. Es gibt keine Blindgänge. Man wird quasi den ganzen Weg hin und zurück geführt. Das System wirkt harmonisch. Es ist ein kontinuierlich verläuf des Gangsystems.


Woher der Name Trojaburg?
Der Name Trojaburg geht 2.500 Jahren zurück.
Aber warum haben so viele Labyrinthe im Norden den Namen Troja?
Woher kommt diese Bezeichnung?
Die Antwort ist zweigeteilt, aber doch nicht ganz endgültig. Zunächst lässt sich anführen, dass Labyrinthe nach zerstörten Städten wie Jericho, Jerusalem, Babylon, Lissabon und Troja benannt werden. Alle diese Orte sind belagert und eingenommen oder ganz zerstört worden.

Dies ist an sich interessant, aber im Zusammenhang mit dem homerischen Troja ist die Geschichte ”Der schönen Helena”, die erst gefunden und dann aus "Trojas Burg" gebracht werden sollte, spannend. Es gibt nämlich Parallelen zu den nordischen ”jungfru-danse” (Jungfrauen-Tänze): Die nordische Labyrinthen-Sage berichtet von einer jungen Frau, die Mitten in der Trojaburg steht und dann von einem jungen Mann gerettet werden muss.

Eine andere und sicher bessere Antwort lautet, das das Wort ”Troja” dem alten nordischen Word ”at vende/at dreje” (zu wenden/zu drehen) entspringt, welches auf die vielen Drehungen und Wendungen des labyrinthischen Musters hinweist.

In Deutschland werden Labyrinthe u.a. auch als Zauberkreis, Windelbahn oder Wendeberg bezeichnet.
In England: The City of Troy, Julian´s Bower oder Troy Town.
In Wales: Caerdroia.
In Island: Völundarhus.
In Schweden u.a. Trojaborg und Dronning Kristinas ridebane, sowie in Schweden und Finnland: Jungfrudans.


Trojaburgen werden auch als der kretische Typ bezeichnet, weil das Muster u.a. auf Münzen von Kreta aus dem Jahr 500 bis 100 v.Chr. gefunden wurde.
Das älteste genau datierbare Labyrinthabbild wurde auf einem Lehmtäfelchen der mykenischen Burg Pylos in Griechenland gefunden. Es wurde im 12. Jahrhundert v.Chr. eingeritzt, d.h. in der Bronzezeit. Auf der Rückseite des Täfelchen ist ein lesbarer Text eingeritzt.


Das Trojaburg Motiv war damnach auch in Südeuropa bekannt, seltsamerweise gibt es weder in der griechischen, kretischen noch in der etruskischen Kultur steingelegte Labyrinthe.

Die Trojaburgen kommen somit nur in Nordeuropa vor, überwiegend in Skandinavien, das man als das klassische Gebiet der Trojaburgen bezeichnet. Labyrinthe waren jedoch anderweitig in Griechenland bekannt, nälich in den griechischen Mythen und Sagen.



Das magische Trojaburg-Labyrinth
Die meistens Trojaburg-Labyrinthe im Skandinavien sind nicht mehr als 900 Jahren alt, und sie müssen deshalb während christlichen Zeit gebaut worden. Aber die Überlieferungen von dem Zweck und Anwendung sind mit altem Aberglaube verbunden.

Det var især de mennesker, der var særlig udsatte for naturens lunefulde kræfter, der fortsatte med at udføre de gamle ritualer i labyrinterne. I mange områder i Finland og Sverige blev labyrinterne bygget og brugt af folk, der troede, at disse snoede og bugtende gange kunne hjælpe dem med at overvinde forskellige vanskeligheder. I mange områder har disse hedenske ritualer overlevet helt ind i vort århundrede.

Fiskerne har sandsynligvis brugt labyrinterne som beskyttelse mod havets fare, og muligvis også for at øge deres fangstmuligheder. De troede, at “de onde ånder” ville bringe uheld, og at de ved at bruge labyrinten kunne skræmme de onde ånder og få beskyttelse mod dem. Samerne og hyrderne har brugt labyrinter som beskyttelse mod ulve og jærve, og det tyder på, at labyrinter også er blevet brugt som beskyttelse mod andre former for trusler, og som et middel mod sindslidelser. Labyrinter har således været brugt til mange forskellige magiske formål.

Auf den Inseln im nördlichen Schweden besagt die lokale Tradition, dass ein Steinlabyrinth jedem Glück bringt, der den richtigen Weg durch die geschlängelten Gänge des Labyrinths findet, ohne die Steine anzustupsen.

Deshalb ist es wichtig, das man das komplette Wegesystem des Labyrinths bis zur Mitte und zurück beschreitet. Schafft man es, bringt es Glück & Erfolg, aber mogelt man und über die Steinsetzung hinüber geht, wird man vom Pech verfolgt.


Moderne Anwendung
Heute werden Trojaburgen auch zur Problemlösung benutzt: Geh langsam zur Mitte und wieder hinaus. Auf dem Weg findest du intuitiv oder emotional eine Lösung des gegebenen Problems. Auf dem Weg hinaus wird die Lösung betrachtet - du änderst nicht die Meinung - und deine praktische Umsetzung überlegt. Wenn du hinauskommst, weißt du genau, wie das Problem zu lösen ist!


Holistische Anwendung
Das klassische Labyrinth mit 7 Umgängen wird auch als eine ausgezeichnet holistische Problemlösungsmethode benutzt. Die Umgängen des Labyrinths werden von 1 bis 7 (von außen nach innen) nummeriert. Es gibt viele verschiedene Systems, die die Zahl 7 benutzen, z.B. die 7 Chakras. Ein Labyrinth mit 7 Umgängen wird u.a. benutzt, um eine Frage zu antworten, oder um herauszufinden, wie du ein bestimmtes Problem, das du in deinem Leben triffst, lösen/bearbeiten sollst. Nach jedem Umgang, der du durchgehst, bearbeitest du diese Frage oder dieses Problem, so dass du ganz abgeklärt bist, wenn du wieder hinauskommst.

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Labyrinthia

Gl. Ryvej 2, Rodelund

Silkeborg Syd

DK-8653 Them

Tel. (+45) 86 84 99 44

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